Aufgrund der immer kleineren Lebenszyklen von Hardware- und Softwaresystemen, Abkündigungen von
ERP-Lösungen kommt es oft zu
System-Migrationen. Da es technisch nicht immer möglich ist, sowohl die Stamm- als auch die Bewegungsdaten vollständig zu migrieren, müssen die Altsysteme im Zeitraum der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen beibehalten werden. Darüber hinaus muss die Erfüllung der
Z1-, Z2-, Z3-Zugriffsarten gewährleistet sein. Die notwendige Erhaltung des
ERP-Altsystems zieht erhebliche Kosten im Zeitraum von mindestens 10 Jahren (in der Praxis oft länger) nach sich. U. a. sind das Kosten für:
- Hardware
- Betriebssystem
- ERP-Lösung
- Wartungsverträge
- Betriebskosten, wie z. B. Klimaanlage, Strom, usw.
- Mitarbeiter (Verfügbarkeit des know-hows)
- Organisatorische Maßnahmen
Die genannten Kosten fallen für ein nicht produktives System an! Ein Parallelbetrieb beider IT-Systeme (Alt und Neu) stellt aus technischer, organisatorischer und vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht keine echte Alternative dar.
- ERP Alt-System (z.B. Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, etc.)
- Vollständige Migration der Daten ist nicht immer möglich oder sinnvoll
- Das neue ERP System (z.B. SAP, MS Dynamics NAV, etc.)
- Steuerlich relevante Daten vom ERP Alt-System werden in das GDPdU-Warehouse migriert
- Beauskunftung (Z1, Z2) und Datenträgerüberlassung (Z3)
- Verfahrensdokumentation gemäß GoBS der Migration mit dem DocSetMinder®
Eine Lösung für dieses Problem ist die dauerhafte Auslagerung aller Daten eines
Altsystems in das
GDPdU-Warehouse. Damit dem Prüfer weiterhin die originalen Auswertungsmöglichkeiten des Altsystems zur Verfügung stehen, werden die am häufigsten genutzten Berichte und Auswertungen des Altsystems im
GDPdU-Warehouse originalgetreu nachgebildet. Nach einem Funktions- und Summenvergleich kann das Altsystem dann abgeschaltet und entsorgt werden.
Zusammenfassung der Vorteile:
- Extraktion und Prüfung der steuerlich relevanten Daten
- Archivierung der steuerlich relevanten Daten
- Sicherstellung der Verfügbarkeit aller steuerlich relevanten Daten über den gesamten aufbewahrungspflichtigen Zeitraum
- Sicherstellung der maschinellen Auswertbarkeit über diesen Zeitraum, unabhängig von Änderungen im Produktivsystem
- Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben
- Beauskunftung und Datenträgerüberlassung (Z1, Z2, Z3)
- Konvertieren der Daten gemäß BMF-Beschreibungsstandard
- Abgrenzung der steuerlich relevanten Daten nach Geschäftsjahr und nach Art der Betriebsprüfung
- Verschlüsselung der Z3-Daten (verschlüsselte Datenträger für BP)
- Abschaltung von Alt-Systemen
- Aufrechterhaltung von know-how für Alt-Systeme ist nicht mehr notwendig
- Vereinfachung der Organisation im ERP-Umfeld
- Bereitstellung der Daten aus ERP-Altsystemen zur internen Beauskunftung
- Basierend auf MS SQL 2005 und MS SQL BI-Werkzeugen
- Kurze Implementierungszeit
- Geringer Schulungsaufwand
- Signifikante Kosteneinsparung